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  • 3 Min. Lesezeit

Es werden mehr Schandtaten aus Langeweile verübt als aus Bosheit. Fragen Sie ein Kind, das Sie dabei ertappen, die Flügel einer Fliege zu stutzen: im Kern kindlicher Grausamkeit steckt nicht selten gähnende Langeweile (und hinter dieser wiederum gähnende Abwesenheit und eine zutiefst verstörende Form des Ausgesetztseins).


Zugleich liegt im Ersticken jeglicher Langeweile vielleicht bereits der Keim des eigentlichen Bösen: Goebbels deklarierte stolz, dass die Nationalsozialisten wenigstens nicht langweilig seien. Als Reichspropagandaleiter wusste er, dass wir uns allzu leicht von Anti-Establishment-Inszenierungen und Spektakel aller Art beeindrucken lassen.


Demgegenüber war das bürgerliche Selbstverständnis ursprünglich eng mit dem Konzept des Bedürfnisaufschubs und des nach außen hin unspektakulären Alltagslebens verknüpft: »Bonjour Tristesse!« Dieses Selbstverständnis entwickelte sich im Laufe der Aufklärung im Kontrast und in bewusster Abgrenzung zur aristokratischen Dekadenz. Denn der Adel war nicht geübt darin, mit Langeweile umzugehen: Es heißt, als der Marquis de Sade mit seiner Kutsche in einen Stau geriet, rammte er aus Ungeduld sein Schwert in den Bauch eines Pferdes.


Im 21. Jahrhundert ist die Beziehung zur Langeweile eher aristokratisch als bürgerlich geprägt: Irgendwo auf dem Weg in die Just-in-time-Konsumgesellschaft haben wir die Fähigkeit verloren, Langeweile zu ertragen.


Der Philosoph Arthur Schopenhauer schrieb in seinen Überlegungen zur Langeweile, dass man sich eine utopische Welt vorstellen könnte, in welcher die Truthähne bereits gebraten herumfliegen würden und Liebende einander ohne Verzögerung fänden. Kurz, er beschrieb eine Welt, die ihre Erfüllung in Lieferservices und Dating Apps sucht. Nun war Schopenhauer überzeugt davon, dass wir uns selbst und einander in so einer Welt umbringen würden. Aus Langeweile, meinte er, würden wir mehr Leid schaffen als nötig, schlicht, weil es sonst nichts zu tun gäbe. Deshalb betrachtete Schopenhauer die Langeweile als Kehrseite – und nicht etwa als das Gegenteil – des Leids, so dass er die Erfahrung des Lebens als Pendelbewegung zwischen dem einen und dem anderen Extrem auffasste.


Lassen Sie sich diese Schopenhauer'sche Pille auf der Zunge zergehen: Die Langeweile ist nicht das Gegenteil, sondern bloß die andere Seite des Leids. Eine Art Un-Leid also.


Natürlich lässt sich der Langeweile durch Ablenkung entfliehen. Schon Blaise Pascal stellte fest: »Ohne Unterhaltung gibt es keine Freude.«, nur um dem hinzuzufügen:


Nichts ist dem Menschen so unerträglich wie ein Zustand vollkommener Ruhe, ohne Leidenschaften, ohne Beschäftigung, ohne Zerstreuung, ohne Anstrengung. Da empfindet er sein Nichts, seine Verlassenheit, seine Unzulänglichkeit, seine Abhängigkeit, seine Ohnmacht, seine Leere.

Langeweile ist das Gefühl, das die Abwesenheit spürbar macht, uns in den Pascal’schen horror vacui fallen lässt. Trotzdem führt Langeweile nicht alle Menschen an diesen unerträglichen Nullpunkt des Seins. Nicht alle reagieren wie Pascal mit Panik, Verzweiflung oder der Sucht nach Ablenkung. Es ist keine leichte Aufgabe, zu lernen, die Langeweile erleiden zu können.


Intuitiv fliehen wir diesen Zustand eher. Im Roman Der Mann ohne Eigenschaften beschreibt Robert Musil die Vorkriegs-Gesellschaft Wiens im Jahr 1913 – also ein Jahr vor dem Kriegsausbruch – als einer gleichermaßen schlafwandlerischen wie umtriebigen Tristesse verhaftet. Dabei ist es die Figur des psychopathischen Serienmörders Moosbrugger, der diese Langeweile am Stärksten verkörpert:

Moosbrugger lächelte dazu. Er lächelte aus Langeweile. Die Langeweile wiegte seine Gedanken. Gewöhnlich löscht sie sie ja aus; aber die seinen wiegte sie diesmal; es war ein Zustand, wie wenn ein Schauspieler in der Garderobe sitzt und auf seinen Auftritt wartet.

Ob es ein Zufall ist, dass Musil diese an Schopenhauers Bemerkungen erinnernde Metapher gebraucht oder nicht: Dieses Wiegen ist die Pendelbewegung zwischen Langeweile und Leid, die Schopenhauer beschreibt; auch wenn Moosbrugger dieses Leid nur seine Opfer – und nicht sich selbst – erfahren lässt.


In Musils Roman wird in den Gazetten über Moosbruggers Taten berichtet. Im Roman tauschen sich die Charaktere darüber aus wie man sich heute über die neuesten Folgen auf True Crime-Podcasts austauscht: mit einem beiläufigen Schauer, der einen unbeteiligt und blasiert zurücklässt. Moosbrugger mordet aus Langeweile und diese Morde wiederum werden »Content« für das Zeitungspublikum, sich von der Langeweile abzulenken. Tödliche Langeweile.


Und trotzdem: Es gibt in der Langeweile einen Punkt, von dem aus das Pendel nicht mehr schwingt. Von dort aus lässt sich das Gegenteil der Langeweile erahnen, das nicht mit Ablenkung oder Zerstörung einhergeht, sondern mit Spiel, Kontemplation und Fürsorglichkeit.


Blaise Pascal, der große Gelangweilte, sich Zerstreuende, das Nichts Fürchtende, verlor seine Mutter im Alter von etwa zweieinhalb Jahren. Pascal taumelt und stürzt in die Leere. Ist Alles nichts oder ist alles im Nichts? Das ist die Frage.



Auf dem Sucht-Blog finden sich kurze Auszüge meines Artikels über den Zusammenhang von Sucht und Rausch. Dabei habe ich im Artikel vorgeschlagen, Sucht und Rausch als Pole eines Kontinuums zu verstehen – was ich sowohl für theoretisch sinnvoll als auch klinisch hilfreich halte.




  • 6 Min. Lesezeit

Ich denke über Paranoia nach. Dabei versuche ich mich an den Namen dieses Arztes zu erinnern, der die Medizingeschichte wie kaum ein anderer veränderte und der an seiner Entdeckung zugrunde ging. Während ich versuche, mich zu erinnern, kommt mir erst der Name »Adam Weishaupt« in den Sinn: Adam Weishaupt, das war der Begründer der Illuminaten. Um die Illuminaten ranken sich bekanntlich unzählige Verschwörungstheorien. Vor einigen Jahren kannte ich jemanden, der fest davon überzeugt war, dass die Illuminaten die eigentlichen Herrscher der Welt seien. Dann erst fällt mir der Name ein, den ich eigentlich suchte: Ignaz Semmelweis! [1] Dabei ist es kein Zufall, dass mir zuerst Weishaupt einfiel. Die beiden Namen eint nicht nur das »weis«, sondern sie stehen auch auf ihre je eigene Art und Weise mit dem paranoiden Denken in Verbindung, einem Denken also, das zwischen Gewissheit und verfolgender Heimsuchung schwankt.


Semmelweis’ Tragik und Größe liegen in diesem Schwanken begründet. Es kann fruchtbar sein, die Paranoia als einen Denkstil aufzufassen, der einem in mehr oder weniger ausgeprägtem Maße eigen sein kann. Denn es geht bei diesem Denkstil um Sinnbildung, um Kausalitätsannahmen und um Schwierigkeiten damit, Zufälle oder nicht in das jeweilige Gedankengebäude passende Kausalstrukturen zu akzeptieren. Für jemanden, der paranoid denkt, gilt dann etwa: Wenn etwas passiert, muss jemand daran schuld sein und wenn niemand bereit ist, das zu sehen, dann muss ich es sagen – denn wer tut es sonst?


Das ist im Grunde genommen eine sehr natürliche Weise des kognitiven Verarbeitens. In den meisten nicht-modernen Gesellschaften war es so zum Beispiel allgemeiner Konsens, dass eine Krankheit oder ein Unglück einen nicht einfach erfasst, sondern dass sie willentlich von einem Akteur verursacht worden sein muss. Heute ist eine derartige Denkweise als Aberglaube verbrämt. Erst in der Moderne haben wir uns langsam daran gewöhnt, nicht mehr davon auszugehen, dass hinter jedem Todesfall ein böser Wille steht. Und doch liegt das paranoide Denken, das sich in unbequeme Wahrheiten verbeißt, manchmal auch richtig.


Semmelweis’ Denken ist ein gutes Beispiel dafür. Dabei muss man sich den historischen und soziokulturellen Kontext seines Denkens und Arbeitens vor Augen führen. Die Situation: In der Wiener Gebärklinik sterben Frauen wie am Fließband. Man nennt es Kindbettfieber. Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Gebärkliniken von Laien und Ärzten und sogar in offiziellen Dokumenten als »Mördergruben« bezeichnet werden [2].


Es ist ein sinnloses und alltägliches Massensterben, dessen Zeuge Semmelweis wird. Von seinen Kollegen kommt Schulterzucken, denn es war ja schon immer so. Semmelweis kann nicht wegschauen. Er vertieft sich in seine Studien und beobachtet genau, was in der Klinik passiert; er protokolliert, vergleicht und zählt, bis er den springenden Gedanken fasst, der ihn nicht mehr loslässt: Es muss etwas geben, das wir von den Leichen zu den Frauen tragen.


Hans Magnus Enzensberger beschert Semmelweis in einem seiner Mausoleums-Gedichte eine anschauliche und weitgehend historisch akkurate Hommage, wobei sich einige dieser Passagen wortwörtlich in Schriften von und Zeugnissen über Semmelweis finden [3]:


es ist der gefettete Finger, die innre,

kadaveröse, touchierende Hand, ja,

die Hand des Arztes ist es, die tötet!

Eine einzige Unze Chlorkalk genügt,

eine Unze nur auf einen Eimer Wasser,

dann hat der Giftmord ein Ende.

Öfters blickte er seine auffallend

fleischigen und geschickten Hände an,

brach in Thränen aus und sah sich,

seiner selbst nicht länger mächtig,

genöthigt, die Vorlesung abzubrechen.

Kommissionen treten zusammen,

finden nichts. Jemand lacht.

Die herrschende Lehrmeinung herrscht.

In der Klinik wird weitergestorben.

Die Waffen der Mafiosi sind septisch:

das ölige Gutachten und das dürre Reskript,

die gefälschte Statistik, das stumpfe,

lähmende Schweigen. An diesem Massacre

sind Sie, Herr Hofrath, betheiligt!

So, durch die Feindschaften, die er fand,

auf das höchste erregt, schreibt er

verworren, ausfallend, unbeholfen,

schweift ab, wiederholt sich,

dreht sich im Kreise: Das Morden,

schreibt er, muß aufhören,

und damit das Morden aufhöre,

werde ich Wache halten. Mörder,

schreibt er (An alle Geburtshelfer!),

nenne ich einen Jeden, der

gegen meine Regeln verstößt,

denn er handelt als ein Verbrecher.

Überall sieht er Spitzel, Phantome.

Seine Freunde erkennen ihn nicht.

Er wird aus Kummer fettleibig, wirkt

entstellt. [..]

Auf den Straßen von Budapest

schlägt er Plakate an:

Ich warne Euch vor den Ärzten!

Es ist zwei Uhr nachmittags.

Eine Meute von Feinden verfolgt ihn.

Er sieht sie deutlich, schwarz

wie die Fliegen, in ihren Gehröcken,

und er flieht in die Anatomie.

Auf dem Marmorblock eine Leiche.

Er ergreift das Skalpell, trennt

den Kadaver auf, wirft mit Fleisch,

wühlt in den Eingeweiden, droht,

schneidet sich, man entwaffnet ihn,

er stirbt nach drei Wochen der Agonie.

Aber so war es nicht. Das sind Träume,

Übertreibungen! In Wirklichkeit

war es ein schöner, friedlicher Sonntag

im Juli, und er fuhr freiwillig mit.

Erst gegen Abend wehrte er sich.

Sechs Wärter waren kaum genug,

ihn zu bändigen. Zwangsjacke,

Dunkelkammer. Die septische Wunde

am Mittelfinger wurde zu spät bemerkt.

Eine Blutvergiftung: So hat er den Sieg

seiner Lehre nicht mehr erlebt.


Semmelweis fixiert sich auf seine Lehre, erhebt sie zur unumstößlichen Wahrheit, alles ordnet sich der monokausalen Erklärung unter. »Nicht meiner Meinung zu sein, ist gleichbedeutend mit ein Mörder zu sein!« [4] Seine Aussagen führen in der Ärzteschaft statt zu Nachdenklichkeit zu Empörung und Zorn. Wer will schon Blut an den Händen haben? Er ist also verrückt, er muss verrückt sein! So wuschen seine Kollegen ihre Hände in Unschuld, gerade indem sie es nicht taten.


Denn wie ließe sich leben mit dieser Schuld? Mit seinem vehementen Vorgehen vertrieb Semmelweis vermutlich nicht nur seine Zweifel (wer zweifelt, macht sich des Mordes mitschuldig), sondern auch seine Schuldgefühle, ebenfalls Blut an den Händen zu haben, hatte er doch ebenfalls eine Vergangenheit als »Arzt und Menschenfreund« in der Geburtshilfe (»Da konnte der Arzt sich als Künstler betätigen, da gab es sichtbare Erfolge! Aber ach wie oft mußte er es mit ansehen, wie die Mütter, deren Leben er durch eine Operation gerettet hatte, nachträglich an Kindbettfieber elendiglich zugrunde gingen! « [5]).


Paranoia entsteht in bestimmten Atmosphären; wie die meisten psychischen Phänomene erwächst sie aus Wechselwirkungen zwischen dem Individuum und seiner sozialen Umwelt. Die medizinische Zunft wies Semmelweis wegen seiner Angriffe und Schuldzuweisungen, vielleicht auch aufgrund typischer institutioneller Verknöcherungen zurück. Semmelweis wird zunehmend zur persona non grata. Er fühlt sich ins Abseits gedrängt und reagiert darauf mit der Gewissheit, dass andere absichtlich nicht sehen wollen, was er zu sehen imstande ist. Ein Eingeständnis, dass es auch anders sein könnte, hätte für ihn nichts anderes bedeutet als dass all diese Frauen grundlos gestorben waren.


Es ist anzunehmen, dass er auf einer gewissen Ebene wusste, dass seine Beharrlichkeit ihm seine Karriere kosten würde, seine Identität als anerkannter und aufstrebender Arzt – er war 47, als er starb –, ferner das, wofür er lebte. Das ist kein kleines Opfer. Die paranoide Verarbeitung ermöglichte es ihm, von dieser Gefahr abzusehen und kompromisslos auf seiner Entdeckung zu beharren.


Die psychoanalytische Grundvorstellung besteht darin, dass die Paranoia ein Abwehrmechanismus ist, durch den innere Konflikte in die Umwelt verlagert werden: Ein unerträglicher Wunsch, ein unannehmbarer Gedanke, Hass, Zweifel, Angst, werden so im Außen verortet. Statt einem selbst sind es die anderen, die zweifeln, hassen, begehren, fürchten etc. Die äußere Welt wird zum Träger innerer Konflikte.


Am Ende zerbricht Semmelweis. Er stirbt in psychiatrischer Verwahrung. Es ist nicht abschließend geklärt, ob an einer organischen Erkrankung, an Gewalteinwirkung, oder an psychischer Dekompensation. Der offizielle Eintrag zur Todesursache Semmelweis’ laut »Niederösterreichischer Landes-Irrenanstalt« lautet: »Gestorben am 13. VIII. 1865 an Gehirnlähmung.« [6]


Kleine Kinder erleben die Welt als in »gut« und »schlecht« unterteilt. Sie spalten jene inneren Impulse, die ihnen Angst bereiten ab und projizieren das Schlechte nach außen. Man könnte nun sagen, dass Semmelweis auf diese Weise funktionierte. Man könnte aber auch sagen, dass seine Gegner auf diese Weise funktionierten, indem sie Semmelweis’ Theorien vehement ablehnten. In jedem Fall hat seine Tragik mit der Unfähigkeit seiner selbst und seiner Mitmenschen zu tun, mit Ambivalenz und Schuld umzugehen.


Die paranoide Verarbeitung steht in einer engen Verbindung mit dem Wissen. Man weiß in diesem Seinsmodus, wer richtig und wer falsch liegt und wer die Übeltäter sind (es sind die anderen, einen selbst trifft keine Schuld). Man versucht also, die Wahrheit durchzusetzen. Wie Darian Leader schreibt, hat Paranoia weniger mit einer einzelnen bestimmten Idee, als mit der Festigkeit und Rigidität dieser Idee zu tun. [6] Menschen glauben und denken alles mögliche. Man kann nicht einfach sagen: »Der hat aber eine ausgefallene Vorstellung von der Welt, der muss paranoid sein!« Vielmehr geht es um die Art und Weise, wie die betroffene Person sich zu dieser Vorstellung verhält. Für jemanden, der in diesem Modus unterwegs ist, muss in gewisser Weise alles in Großbuchstaben geschrieben werden. Es muss so sein, weil diese Vorstellung die Welt des Betroffenen zusammenhält.


Ignaz Semmelweis war ein Mensch, der die Wahrheit sah, bevor die Welt bereit dazu war, diese Wahrheit auszuhalten. Damit geht eine beunruhigende Erkenntnis einher: Denn das bedeutet, dass der Paranoide potentiell etwas sehen kann, das andere nicht zu sehen vermögen; es bedeutet, dass der Wahnsinn der Wirklichkeit in manchen Fällen näher steht als es das vernünftig-normale Denken wahrhaben möchte.


[1] Ich bin auf Semmelweis als Paranoiker über das Buch What is Madness? von Darian Leader gestoßen: Leader, Darian, What is Madness? Penguin Books, 2012.

[2] Waldheim, Fritz Schürer von. Ignaz Philipp Semmelweis, Sein Leben und Wirken. Urteile der Mit- und Nachwelt. A. Hartleben’s Verlag Wien, Leipzig 1905, S. 130.

[3] Enzensberger, Hans-Magnus, Mausoleum, Siebenunddreißig Balladen aus der Geschichte des Fortschritts, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1975, S. 34 f.

[4] Waldheim, Fritz Schürer von. Ignaz Philipp Semmelweis, Sein Leben und Wirken. Urteile der Mit- und Nachwelt. A. Hartleben’s Verlag Wien, Leipzig 1905, S. 177.

[5] ebd., S. 9.

[6] ebd. S. 222.

[7] Leader, Darian, What is Madness? Penguin Books, 2012.

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